Patienten mit Diabetes entwickeln oft schleichend Folgeerkrankungen. Die diabetische Polyneuropathie ist eine davon. Jeder dritte bis vierte der 6 Millionen Typ2-Diabetiker in Deutschland leidet unter der krankhaften Schädigung der Nerven, die sich zuerst in Füßen und Beinen zeigt. Mit der Hochtontherapie, einer innovativen Weiterentwicklung der klassischen Elektrotherapie, können diese Beschwerden sogar zu Hause wirkungsvoll bekämpft, Schmerzen erheblich gelindert werden.

Durch die Hochtontherapie mit einem speziellen Gerät aus der HiToP®-Reihe wird eine tiefgehende, effektive medizinische Muskelstimulation erreicht, die zugleich zu einer Verbesserung des Stoffwechsels beiträgt. Beide Effekte wirken bei der Linderung der Schmerzen zusammen.
Die Hochtontherapie bietet damit einen völlig neuen Ansatz für die Behandlung der diabetischen Polyneuropathie:
- Hoch wirksam im Vergleich zu anderen physikalischen Behandlungsverfahren
- Frei von Nebenwirkungen, die medikamentöse Therapien mit sich bringen

Der Behandlung liegt die Überzeugung zugrunde, dass nicht nur aktive Bewegung – also Sport – den Stoffwechsel verbessert, sondern auch „passive“ in Form der externen elektrischen Muskelstimulation. Gleichzeitig erhöht die Hochtontherapie die Insulinsensibilität nachhaltiger als Radfahren und senkt zudem nachweislich das Körpergewicht. Diese positiven Wirkungen machen sie auch zur idealen Therapie für Menschen mit Diabetes, die zur körperlichen Betätigung selber nicht in der Lage sind.
Die Hochtontherapie kann in speziellen Behandlungszentren, Schwerpunktkliniken und bei vielen niedergelassenen Ärzten durchgeführt werden. Dabei werden dem Patienten Elektroden oberhalb des Knies angelegt. Die Behandlungsdauer beträgt ca. 30 Minuten und ist am erfolgreichsten bei mindestens 10 Behandlungen im Abstand von 2-3 Tagen.
In wissenschaftlichen Studien hat sich die Effizienz der Therapie bestätigt: Das Deutsche Diabetes-Zentrum Düsseldorf beispielsweise zeigte, dass die Behandlung bei Patienten mit Typ2-Diabetes je nach Symptomen bis zu 100 Prozent erfolgreich war. In Folge der Behandlung kehrte bei Patienten mit Taubheitsgefühlen die Empfindung in die tauben Beine zurück, bei Schmerzen konnten die Betroffenen ihre Medikamente reduzieren oder zum Teil sogar ganz absetzen.








